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Wie fahrt ihr euren GTI ein?

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Motorlager GTI :: Difference between CUP EDITION and GTI STANDARD  
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Rich
GTI'ler
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Anmeldungsdatum: 03.12.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 11:38    Titel: Wie fahrt ihr euren GTI ein? Antworten mit Zitat

Hey leute :morgen: ,
wollt mal rumfragen wie ihr eure Autos einfahrt. Ich hab jetzt erst 930 km runter und weiß nicht ob ich wie bei VW geraten ab 1000 km schon langsam Vollgas geben soll... Wie habt ihr das gemacht?
Ich will den Wagen ja nicht nach 3 Jahren oder so wieder verkaufen sondern hab vor ihn etwas länger zu fahren. Ansonsten wär mir einfahren auch egal Laughing .
Fahrt ihr öfter Drehzahlen bis 6000 u/min Twisted Evil oder belasst ihr es bei den gemütlichen 4000 :schnarch: ?
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jmspace
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Taj du kennst ja wohl schon meinen Bericht:

Ab 1000km kannst du Gas geben..........
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Schmiernut
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

hy,

ich werde die ersten 1.000 Km auch max. 4.000 Touren drehen. Dann aber voll Stoff. Cool

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Robert
GTI'ler
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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ansich braucht man heutzutage kaum noch wirklich einen wagen einfahren, man kann es machen, muss es aber nicht, es würde auch nichts im Ar*** gehen wenn du nur 500km nicht hochtourig fährst... das sieht jeder anders,aber laut adac ist das bei modernen neuen motoren nicht mehr nötig.
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Marc
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Anmeldungsdatum: 30.08.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Robert hat folgendes geschrieben:
es würde auch nichts im Ar*** gehen wenn du nur 500km nicht hochtourig fährst...


Das ist doch auch eine Art des Einfahrens. Wink
Wenn du den Wagen von Anfang an voll ausfährst und ausdrehst, wird das keinem Motor gut tun. Die Behauptung, man bräuchte moderne Motoren nicht mehr einfahren, halte ich für völligen Quatsch.
Ich werde auch mind. 1000km zurückhaltend fahren.

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Marc


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jmspace
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Anmeldungsdatum: 31.08.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Was der ADAC sagt ist eigentlich schon richtig....

Aber VW sagt halt mal 1000km und würde sich im Schadensfall, damit gut aus der Affäre ziehen können.

Ich habe zwar auch einige Sprints hingelegt, aber alles im Rahmen.

Ein Bekannter von mir hatte auch nicht darauf gehört und hatte nun einen hohen Ölverbrauch (Mini CooperS).

Begründung der Werkstatt: Die Zylinderkopfdichtung konnte sich nicht richtig setzen und wurde durch die ständigen Sprints undicht.

Schaden ist wieder behoben, mußte aber aus eigener Tasche gezahlt werden. Sad

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jmspace



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Marc
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Anmeldungsdatum: 30.08.2006
Beiträge: 2774
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

jmspace hat folgendes geschrieben:
Was der ADAC sagt ist eigentlich schon richtig....


Nur wird jeder der weiss wie ein Motor funktioniert, dass kaum glauben können. Wink

Das Problem mit zu hohem Ölverbrauch kann davon kommen, dass beim Einfahren mit blanker Gewalt zuviel Material aufeinmal abgetragen wird, dass kann sich auf den Ölverbrauch auswirken.

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Marc


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Roadrunner666
GTI'ler
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe mein letztes Auto sehr vorsichtig eingefahren, alleine schon deswegen damit ich ein reines Gewissen habe Very Happy
0-1500Km Das Gaspedal wurde nur sehr sachte nach unten bewegt, die Höchstgeschwindigkeit war 130 Km/H. Der Motor wurde nur im unteren bis mittleren Drehzahlniveau gehalten, aber ich habe darauf geachtet das ich nicht Untertourig fahre.
1500-2000Km Da habe ich schon ein bisschem mehr Gas gegeben, bin aber trotzdem noch unter 150Km/h geblieben.
Bei 2000Km habe ich dann einen Ölwechsel gemacht und dannach bin ich dann ganz normal gefahren, also erstmal ordentlich warmfahren, und dannach bei Bedarf auch mal voll aufs Gas, damit der Motor auch seine Leistung bekommt.
So ähnlich sollte man laut einem Motorradhersteller auch sein Motorrad einfahren, dann kann es also auch nicht schlecht für das Auto sein.
Viele finden diese Einfahrweise übertrieben, aber ich bin da lieber etwas vorsichtig.
Ich werde meinen Cup genauso einfahren.
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Robert
GTI'ler
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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Das is quatsch Marc,das war früher mal so aber heute nicht mehr.

"Einfahren" ist ein Relikt aus früheren Jahren, wo im Motorbau viel mit verschiedenen Materialien gearbeitet wurde, ohne das einer wußte worum es ging.

Da konnte es passieren, das man einen neuen Motor gleich belastet hat und es gab einen Lagerschaden weil das Öl nicht schnell genug an den richtigen Lagern war, die Kolben haben gefressen weil die Dehnung bei Wärme verschieden war durch unterschiedliches Material und so.
Außerdem hat sich der Motor extrem schnell verschlissen.

Durch gezieltes (dezentes) "Einfahren", konnte man einem Motor "angewöhnen", langlebig zu laufen, in dem man der mangelhaften Technik Zeit lies sich aufeinander abzustimmen.

Heutzutage ist Material, Technik und Einbautoleranzen so abgestimmt, das Theoretisch jeder Motor ab dem ersten Kilometer Vollgasfest ist und seine volle Laufzeit auch bei schlechter Behandlung packt.

Heutzutage ist "Einfahren" nicht mehr sinnvoll, aber es tut dem Motor auch nicht weh.

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Roadrunner666
GTI'ler
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1382
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Trotzdem werde ich mein Auto gemütlich einfahren.
Ich hoffe nur das das Auto bis ich es fahre noch nicht von VW-Mitarbeitern Gequält wurde.
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Rich
GTI'ler
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Anmeldungsdatum: 03.12.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Robert hat folgendes geschrieben:

Heutzutage ist "Einfahren" nicht mehr sinnvoll, aber es tut dem Motor auch nicht weh.

Da kann ich dir leider nicht zustimmen Robert... Ich bin zwar noch kein fertiger Maschinenbauingenieur jedoch will ich trotzdem mal meinen Senf dazu geben:
Dass man Autos heute wegen geringerer Fertigungstoleranzen und dank besserem Wissensstand bezüglich der richtigen Materialwahl gar nicht mehr einfahren muss ist falsch.
Die neuen Kolben und Zylinder haben noch eine rauhe Oberfläche und die Flächen passen nicht ganz sauber zueinander (unter dem Mikroskop eine doch sehr hügelige Landschaft Wink ). Durch langsames einfahren verhindert man große Reibungskräfte zwischen den Flächen und damit auch einen abnormal großen verschleiß der Teile. Sozusagen ein vorsichtiges Abtragen der Gipfel Laughing . Bei volllast sind die Kräfte auf die Bauteile enorm und daher auch die Abnutzung dieser. Keine Flächer kann in der Fabrikfertigung perfekt hergestellt werden das wäre schlichtweg zu teuer und eigentlich nicht wirklich möglich da jeder Motorblock ein bisschen anders ist.
Ach alle anderen Teile müssen eingefahren werden dazu zählen auch Getriebe, Bremsen usw...

Jeder Motorenbauer wird dir das bestätigen oder warum denkst du dass neue Motoren am Prüfstand erst sachte eingefahren werden bevor sie auf die Rennstrecke kommen oder eben nen Leistungstest haben? Ach Pressefahrzeuge werden vorher von Mitarbeitern eingefahren Wink .

Richtig ist, dass heutzutage die Toleranzen viel geringer geworden sind als es früher der Fall war mit der Folge dass man heute kein Einfahröl mehr braucht und auch nich allzu vorsichtig fahren muss.
Wenn mal also das Auto nur für 2-3 Jahre fahren will dann kann man es von anfang an misshandeln und es wird einem nie auffallen. Höchstens dem Käufer des Gebrauchtswagens...
Sollte man etwas länger freude an dem Auto haben wollen würde ich es langsamer angehn lassen um keinen hohen Ölverbrauch zu haben, die maximale Leistung zu erreichen und dem Motor ne hohe Lebensdauer zu verschaffen.

Alles natürlich ohne Gewehr :iam: Und für Fehler und Schrift haftet der Stift, klar oder Rolling Eyes ?
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Schmiernut
Ur-GTI
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann als Ing. Rich nur zustimmen.
1+

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Hellraiser
GTI'ler
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Anmeldungsdatum: 10.10.2006
Beiträge: 135

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BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hab mein Auto nicht so vorsichtig eingefahren wie viele andere, hab es aber auch nicht übertrieben. Bin die meiste Zeit maximal bis 3500 Umdrehungen gegangen, als ich dann aber so zwischen 300 und 400 Kilometer hatte und ich auf der Autobahn war und der Motor warm war hab ich im 5.ten Gang schon mal Gas gegeben bis 190 km/h. Dann wieder langsam gemacht bei 120 km/h und dann wieder kurz hoch auf 190km/h.

So war ist er mal in einem hohen Gang an verschiedene Drehzahlbereiche gewöhnt worden, dieses "erst ab 1.000km langsam Geschwindigkeit steigern" und "erst ab 1.500 km Vollgas" halte ich persönlich für Mumpitz.

Wie gesagt gar nicht einfahren soll man auch nicht, einfahren wird ja auch überall empfohlen aber man kann es eben auch übertreiben.
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Robert
GTI'ler
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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
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BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Der text oben wurde von mir auf der seite des adac rauskopiert, komisch wie hier die meinungen auseinander gehen.
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Marc
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Anmeldungsdatum: 30.08.2006
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BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ist und bleibt eine Glaubensfrage. Smile (und das ist auch gut so)
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jmspace
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BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hellraiser hat folgendes geschrieben:
Also ich hab mein Auto nicht so vorsichtig eingefahren wie viele andere, hab es aber auch nicht übertrieben. Bin die meiste Zeit maximal bis 3500 Umdrehungen gegangen, als ich dann aber so zwischen 300 und 400 Kilometer hatte und ich auf der Autobahn war und der Motor warm war hab ich im 5.ten Gang schon mal Gas gegeben bis 190 km/h. Dann wieder langsam gemacht bei 120 km/h und dann wieder kurz hoch auf 190km/h.
:super:

So ungefähr habe ich auch getan.......Nicht zu zaghaft und auch nicht zu grob.

Ist doch ein Sportauto und ich kann mir nicht vorstellen, das ein Porschefahrer die ersten 1500km nur 150km/h mit seinem neuen Auto fährt.
Wie schon in einem anderen Thread aufgeführt, kommen die Motoren vor der Hochzeit erst noch auf einen Motoren- und Abgasprüfstand und werden dort unter Laborbedingungen einige KM eingefahren.
Außerdem muß das jeder für sich wissen :totlach:

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BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Die Motoren werden vor der Hochzeit nicht auf einem Prüfstand eingefahren. Das ist ein typischer Mythos. Die Motoren werden ohne Zündung mit einem Elektromotor durchgedreht um die Freigängigkeit zu prüfen.
Der Aufwand, jeden (!) Motor auf einem Prüfstand einzufahren wäre unfassbar hoch. Wink
(das wird bei einigen Tunern oder Kleinserien-Herstellern so gemacht)

Aah, nennt mich keinen Spielverderber!
Wink

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BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

@ Marc = Spielverderber

Also ich habe das selbst bei Audi in Ingolstadt gesehen, da ich vor ca. 1 Jahr dort eine Bremsen Testanlage in Betrieb genommen hatte. Dort wurde jeder Motor erst getestet (habe die dort zumindest behauptet). Dort wurden sämtliche Motoren auf rollbaren Skids an die Prüfstände gehängt und laufen gelassen.

:ka: :ka: :ka: :ka: :ka: :ka: :ka:

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BeitragVerfasst am: 12 Dez 2006 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Serienstreuung und Zulieferer -

Ein Hersteller produziert beispielsweise in Serie 1000 Fahrzeugmotoren mit einer Nennleistung von 90 PS. Nach der Endmontage der Motoren laufen diese Motoren in aller Regel bis zu 20 Minuten auf dem Motorenprüfstand, um einerseits die mechanische Funktionalität zu überprüfen, bzw. um auch andererseits die Nennleistung und das maximale Drehmoment zu ermitteln. Die Produktion der Motoren unterliegt jedoch der sogenannten Serienstreuung, d.h. aufgrund abweichender mechanischer Toleranzen der Einzelkomponenten (Kolben, Motorblock, Zylinderkopf, etc.) haben von diesen 1000 Motoren nur etwa 330 Stück die angestrebten 90 PS. Ein weiteres Drittel dieser Motoren streut mit seiner Leistung in den Bereich zwischen 90 PS -100 PS, das dritte Drittel streut etwas nach unten, in den Bereich um 80 PS - 90 PS. Um nun diese Streuungen zu egalisieren, werden auf den jeweils gemessenen Leistungsstand die einzelnen Softwareversionen auf den Motor seitens der Hersteller explizit zugeschnitten, d.h. mittels der Software des Motorsteuergerätes werden die einzelnen Motoren in puncto Nennleistung einander angeglichen. Ebenso werden in der Software des Motorsteuergerätes auch Unterschiede und Festigkeitsmerkmale einzelner von Zulieferern angelieferten Komponenten am Tage der Fahrzeugproduktion berücksichtigt. Aus Kosten-, Qualitäts- und Logistikgründen werden oftmals unterschiedliche Zulieferer für ein- und dieselben Fahrzeugkomponenten eingesetzt.

Mechanisch baugleiche Motoren - unterschiedliche Leistungsvarianten - So bieten beispielsweise nahezu alle Hersteller mittlerweile mechanisch identische oder nahezu baugleiche Motoren mit unterschiedlichen Leistungsvarianten an. Die stärkere und zumeist auch teurere Leistungsvariante, der ansonst mechanisch nahezu identischen Motoren, wird oftmals nur über eine abgeänderte Software im Motorsteuergerät realisiert. In der Vergangenheit wurden die stärkeren Varianten oftmals erst 1 ½ - 2 Jahre nach dem Verkaufsstart des Fahrzeuges angeboten, um für schon bestehende Kunden einen erneuten Kaufanreiz für ein neues Fahrzeug zu geben. Die Marketingabteilungen haben hier ein gewichtiges Wort.

Quelle : HS-Elektronik

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BEN
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Anmeldungsdatum: 20.01.2008
Beiträge: 67
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BeitragVerfasst am: 23 Jan 2008 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Roadrunner666 hat folgendes geschrieben:
Trotzdem werde ich mein Auto gemütlich einfahren.
Ich hoffe nur das das Auto bis ich es fahre noch nicht von VW-Mitarbeitern Gequält wurde.


Wenn ich das Werk in Kassel immer verlasse sehe ich manch mal nen neu Wagen der bis zur ausgabe gefahren wirt ca.600m. Je nach Auto kommen die mir mit 100 oder mehr kmh entgegen in einer 30ger zohne. Als ich meinen Eos abgeholt habe stand beim durchschnitlichen spritverbrauch 20L.
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jmspace
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Anmeldungsdatum: 31.08.2006
Beiträge: 2033
Wohnort: Bodnegg im Allgäu - Bodensee

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BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

BEN hat folgendes geschrieben:
Roadrunner666 hat folgendes geschrieben:
Trotzdem werde ich mein Auto gemütlich einfahren.
Ich hoffe nur das das Auto bis ich es fahre noch nicht von VW-Mitarbeitern Gequält wurde.


Wenn ich das Werk in Kassel immer verlasse sehe ich manch mal nen neu Wagen der bis zur ausgabe gefahren wirt ca.600m. Je nach Auto kommen die mir mit 100 oder mehr kmh entgegen in einer 30ger zohne. Als ich meinen Eos abgeholt habe stand beim durchschnitlichen spritverbrauch 20L.


Hallo Ben,

arbeitest du bei VW in Kassel - Baunatal...?

Dort war ich für einige Monate auf Montage PQ35.

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BEN
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Anmeldungsdatum: 20.01.2008
Beiträge: 67
Wohnort: Kassel

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BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ja.
Ich bin in der CG.
Mache ne Ausbildung als Werkzeugmechaniker.
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GT 118
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Anmeldungsdatum: 23.10.2007
Beiträge: 95
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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2008 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Marc hat folgendes geschrieben:
Ist und bleibt eine Glaubensfrage. Smile (und das ist auch gut so)


Da kann ich zustimmen.
Es gibt für sehr langsames und für sehr rabiates Einfahren Beführworter, die auch logische Begründungen haben:

Die Alpinas werden beispielsweise auf einem Prüfstand so extrem langsam eingefahren wie man es auf der Straße garnicht könnte. Ich habe es nicht mehr genau im Kopf aber es war soetwas wie bei 1000 U/min beginnend und dann alle halbe Stunde 100 U/min drauf.

Ein Motorradrennstall hat mal in einem anderen Forum (MotorTalk?) geschrieben, dass sie verschiedene Arten des Einfahrens getestet hätten und anschließend die Motoren auseinanderergenommen und geprüft hätten (Riefen in den Kolben etc.). Dabei kam raus, dass durch zu langsames Einfahren die Dichtringe der Kolben beschädigt werden. Daher sei es besser die ersten 30 km die Drehzahl sanft zu steigern und dann bis 50km Vollgas mit voller Drehzalh zu fahren; dann Ölwechsel. Ich kenne auch jemanden, der selbst Rennen gefahren ist und seine Autos auch nach dieser Methode einfährt. Und die Autos halten bei ihm sehr lange. Wüsste nicht, dass einer mal kaputt gegangen wäre, bevor er ihn nach ca. 3 Jahren und 200.000 km abgegeben hat.

Ich habe meinen GTI aber auch sanft eingefahren. Bei 1.800 U/min begonnen, und dann alle 50 km 100 U drauf.
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checker
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Anmeldungsdatum: 04.01.2007
Beiträge: 959
Wohnort: Crawinkel (Thür.)

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BeitragVerfasst am: 02 Feb 2008 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

also nochmal. kene Angst!! in den heutigen motoren sind sogenannte Minutenringe als Kolbenringe eingebaut, die braucht ihr nicht mehr einzufahren. und alles andere passt sich im normalfall an. Ihr könntet sogar wenn ihrs drauf anlegt, gleich auf die Piste und Vollgass fahren. Viele Moderne autos bekommen schon im Werk eins auf die Mütze, die werden auf dem Leistungsprüfstand voll rangenommen, so das sicher alles auf max. power eingestellt ist. (audi R8, Lambo, Fer........)
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Harzer
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Anmeldungsdatum: 29.12.2007
Beiträge: 948
Wohnort: Bad Grund / Harz

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BeitragVerfasst am: 12 Mai 2008 9:04    Titel: Antworten mit Zitat

ich werde mich die ersten 1000 km auch daran halten.
Max. 140 km/h und max. 3500 U/min...

So ist auch die Empfehlung von dem "Übergabe-Onkel" aus der Autostadt.

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Gruss DENNIS

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